Letzte Chance auf Olympiateilnahme erkämpft!

Kleines Finale verloren, trotzdem für Sotschi qualifiziert "Die Luft war draußen!"

Beide ÖVV-Damen Teams mussten sich am Samstag im kleinen Finale den Tschechinnen geschlagen geben. Die Niederlage hätte bis vor ein paar Tagen noch das Aus im Kampf um ein Olympiaticket bedeutet.

Da sich in Stavanger das russische Damen Team bereits im Achtelfinale verabschieden musste, wurde das Weltfinale in Sotschi (RUS), wie im Reglement vorgesehen, um zwei Teams auf 12 Teilnehmer aufgestockt.
Ein Platz wurde an Russland als Gastgeber und der zweite Platz an den Europäischen Volleyballverband (CEV) vergeben.
Neben der zweit und drittplatzierten Nation des Continentalcup-Finales von Stavanger schickt der CEV jetzt auch den vierten Halbfinalisten und damit das ÖVV-Damen Team nach Sotschi zum World-Final.

Der Ärger über die heutige Niederlage hielt sich damit bei Barbara Hansels Analyse nach dem Turnier daher in Grenzen:
"Wir haben insgesamt ein gutes Turnier gespielt, die Halbfinal-Niederlage war bitter und heute war die Luft schon etwas draußen."

Die Salzburgerin spricht in ihrem Resümee auch die Bedingungen in Stavanger an:
"Durch den extrem harten Boden war es komplett anders als sonst und das ändert das Spielverhalten."

"Es geht um die letzten zwei Olympiatickets"

Ihre Niederösterreichische Partnerin Stefanie Schwaiger hakt das Turnier ab und blickt bereits auf die nächsten Wochen:
"Durch den Halbfinaleinzug sind wir in drei Wochen fix in Sotschi beim World-Final dabei. Dort geht es um die letzten zwei Olympiatickets, diese Chance haben wir uns hier erkämpft."

Am Montag geht es für Österreichs Nummer Eins Beachvolleyballduo bereits weiter nach Porec (Kroatien) wo sie ab Mittwoch im Major-Hauptbewerb starten.