Hagara fliegt in Cardiff auf 2. Endrang

Auf Platz 2 in der Gesamtwertung

CARDIFF (WALES) - Der Wind nahm am Finaltag in Cardiff vor zehntausenden Zusehern ab, doch trotzdem mussten die sieben iSegelsyndikate an ihre Grenzen gehen. Red Bull Sailing überholte in den letzten sieben Rennen mit den Rängen 1/6/3/2/2/1/2 sowohl den zweifachen AC-Sieger Alinghi als auch Team SAP.

„Das wir am zweiten Rang stehen, ist sensationell. Das war eine der härtesten Regatten meiner Karriere. Wir haben als Team bis zum umfallen gekämpft und am Ende den Anschluss an Oman Air geschafft. Dieses Boot kostet unglaublich viel Kraft und ist auf Foils brutal zu segeln. Ein Fehler und man ist abgeschlagen oder liegt kopfüber im Wasser. Jetzt können wir in Hamburg nach der Führung greifen“, strahlte Skipper Roman Hagara.

Taktiker Hans Peter Steinacher: „ Oman Air hat eine konstante Leistung über vier Tage gezeigt und damit verdient gewonnen. Wir haben bestätigt, dass wir im Titelkampf der Extreme Sailing Series ein Wort mitzureden haben.“

Red Bull segelte in 29 Rennen zu vier Siegen und 13 weiteren Podestplätzen. Ausserdem sicherte sich das österreichischer Team mit 34.2 Knoten den Speed-Rekord der Regatta. Der nächste Stopp der Extreme Sailing Series - die 2016 erstmals auf GC32 Katamaranen ausgetragen wird - in Hamburg (GER) statt.