REMIS IN LUSTENAU

Wieder einmal gab es nach einem Aydogdu-Tor Grund zum Jubeln (Fotocredit: Agentur Diener).

Aydogdu wieder einmal erfolgreich

Auf den Plätzen auswärts läuft es in dieser Saison besser für den FAC und so sollten gegen Lustenau die nächsten Punkte aufs Konto der Floridsdorfer wandern. Die Niederlage gegen Klagenfurt war vergessen und dementsprechend motiviert legten die Blau-Weißen los. Bereits nach fünf Minuten die erste dicke Chance für den FAC: Auf der linken Seite kam Daniel Weber zum Ball, zog sofort ab, aber der Ball wurde noch leicht abgefälscht und verfehlte das Tor nur knapp. Lustenau hatte mehr vom Spiel, aber der FAC setzte immer wieder gefährlich Nadelstiche in der Offensive.

Nach 21 Minuten konnte sich Tormann Martin Fraisl zum ersten Mal auszeichnen: Lukas Groill zog aus 20 Metern Entfernung ab, Fraisl konnte den Ball mit einer super Abwehr parieren. Nach 30 Minuten war es aber soweit: Martin Stehlik kam mit nach vorne, erkämpfte sich vorm 16er den Ball, spielte mit Übersicht auf Aydogdu, der den Ball aus 16 Metern im linken Eck versenkte. Der FAC führte mit 1:0.

Drei Minuten später hatten die Floridsdorfer Glück: Nach einem Eckball kam Bruno völlig allein am 5er zum Kopfball, der Ball ging aus kurzer Distanz an die Latte, FAC-Goalie Fraisl wäre ohne Chance gewesen. Die Lustenauer blieben nach Standards gefährlich und erzielten auch durch einen Eckball den Ausgleich. Wieder kam Bruno in der Mitte zum Kopfball, diesmal machte er es besser und köpfelte zum 1:1 ein.

Die Vorarlberger konnten sich in der zweiten Halbzeit mehr Chancen herausspielen, richtig zwingend wurden sie aber kaum. Lukas Grill verfehlte nach einem Weitschuss das FAC-Tor doch deutlich, Thiago verzog nach einem Flugkopfball. Martin Stehlik musste dann wegen wiederholten Faulspiels vom Feld. Der FAC somit in der Schlussphase nur noch zu zehnt, konnte das Ergebnis aber bis zum Ende bewahren. Thiago hatte kurz vor Schluss noch einen Matchball, setzte den Kopfball aber neben das Tor.

Der FAC holte sich dank einer starken Defensive und einem Furkan Aydogdu in Torlaune ein verdientes 1:1.