Ein Jahr der Premieren

„Ein Wahnsinn“

..das war die erste Reaktion. „Ich bin überglücklich. Kann es keinem sagen. Ein irres Gefühl. Ich habe dem Druck standgehalten und endlich meine Medaille gewonnen.“

Überglücklich ist natürlich auch OSV-Präsident Arno Pajek, der Coco Blaha als Erster via Telefon gratuliert hat: „Es ist wie ein Traum der noch mehr hoffen lässt. Ich kann Coco nur von ganzem Herzen gratulieren. Was er da geleistet hat für sich und für den Verband ist einfach großartig. Nach den ersten beiden Tagen die erste Medaille, dazu noch die tollen Leistungen unserer Synchronschwimmerinnen. Ich hoffe, dass wir noch ein wenig zulegen können.“

Der Wettkampf war extrem spannend. Nach dem Vorkampf war Blaha Zweiter und ist mit viel Optimismus in das Finale gegangen. Nach dem erstem Sprung im Finale allerdings nur Siebenter. Danach steigerte sich der 28-jährige kontinuierlich und lag nach dem vierten Sprung zwischenzeitlich sogar auf dem zweiten Final-Platz. Am Ende holte er souverän Bronze: „Es war ein Wettkampf auf sehr hohem Niveau. Ich bin aber gut rein gekommen und am Ende ist es sich dann Gott sei Dank noch ausgegangen.“

Das 1m-Brett war der erste Bewerb für Blaha bei der EM in London. Synchron vom 3m-Brett mit Fabian Brandl und das Einzel vom 3m-Brett kommen noch. Im Einzel hat der Wiener fix das Ticket für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro und kann in London durchaus noch eine zweite Medaille holen.