"Jedes Rennen hilft mir!"

"Brauche Wettkampf-Praxis"

Für die 28-jährige Niederösterreicherin war der Auftritt in St. Pölten das erste Antreten in Europa in der Olympiasaison. "Ich hab' ein sehr intensives Trainingslager in Florida hinter mir, in der letzten Woche waren die Einheiten noch sehr intensiv", meinte die Olympia-Finalistin von 2012. "Natürlich bin ich mit meinen Zeiten (Vorlauf: 13,42, Finale: 13,45) nicht zufrieden. Aber ich brauche jetzt Wettkampf-Praxis. Ich bin mir sicher, dass ich im Juli bei der EM schon unter 13 Sekunden laufen werde."
Am Freitag fliegt Beate Schrott nach Düsseldorf, am Samstag steht in Weinheim das nächste Meeting auf dem Programm. "Jedes Rennen hilft mir. Da zählt jetzt nur, dass ich mich nicht durch die Zeiten verunsichern lasse."
Die besten Leistungen des Tages aus österreichischer Sicht waren die 65,17 m von Lukas Weißhaidinger (Platz eins im Diskus) bzw. die 13,11 Sekunden von Stefanie Bendrat (im B-Finale über 100 m Hürden - nach Fehlstart). Beate: "Es freut mich für Steffi, dass sie damit das Limit für die EM in Amsterdam geschafft hat. Dass sie gut drauf ist, wusste ich vom Trainingslager in Florida."