EM AM OLYMPIA-SCHAUPLATZ

Alexandris machen Auftakt

Den Auftakt machen die Synchron-Damen. Vasiliki Alexandri startet am 9. Mai im Solo, ihre Schwestern Anna Maria und Eirini am Tag darauf im Duett. Vor allem da rechnen sich die Alexandri-Drillinge sehr viel aus. Durch das fixe Olympia-Ticket können sie befreit in die EM starten und spekulieren mit einem Top-5-Ergebnis. "Eine Medaille wird wahrscheinlich sehr schwer. Platz fünf ist aber in Reichweite", sagte Trainerin Albena Mladenova. "Das erste Training war einmal perfekt. Das stimmt zuversichtlich. Wir fühlen uns wohl hier im Pool und wir freuen uns auf die Bewerbe."

Mitte der ersten EM-Woche will Coco Blaha überraschen. Mit Fabian Brandl könnte der im Einzel ebenfalls fix für Olympia qualifizierte Wiener im Synchronbewerb wie beim EM-Finaleinzug 2014 wieder weit noch vorne springen. "Wenn alles passt", so Blaha. Und im Einzel ist bei einer perfekten Sprung-Serie ohnehin immer alles möglich: "Wir haben bei allen Sprüngen zusammen insgesamt nur 10 Sekunden Flugphase. Da kann man sich keine Fehler erlauben. Es wird eine knappe Sache, aber ich zähle mich zum erweiterten Kreis der Medaillenanwärter. Die Tagesform wird entscheiden."

Das österreichische Schwimm-Team ist erst in der zweiten EM-Woche im Einsatz. Aus dem Teamströck-Team werden da Birgit Koschischek, Claudia Hufnagl und Sascha Subarsky um möglichst gute Plätze schwimmen.