Ab nach Rio!

Magdalena Lobnig erreichte den fünften und die Sieber-Brüder den sechsten Platz

Ein fünfter Platz ist es am Ende im Finale des Damen Einers für Magdalena Lobnig geworden, wobei über die Strecke hinweg das Feld sehr kompakt war – mit Ausnahme von der australischen Olympia-Favoritin Kim Brennan. Beinahe alle Gegnerinnen lagen immer Reichweite. „Ein verpatzter Start-Schlag ist nie ein guter Einstieg in ein Finale. Sowieso wollte ich das ein bisschen anders angehen, auf dem dritten 500m ist zu wenig passiert.“ ärgert sich die 25-jährige noch etwas aber der Blick ist bereits wieder nach vorne gerichtet! „Ärgerlich ist es zwar schon den Podestplatz mit solchen kleinen Fehlern zu vergeigen aber das wichtigste Rennen kommt ja erst!“ Auf die Frage ob die Generalprobe für die olympischen Spiele geglückt sei, meint die Kärntnerin: “Alle Rennen der letzten vier Jahre waren in Wahrheit nur Training für das eine große in knapp 50 Tagen, da ist dieser Weltcup keine Ausnahme! Vorlauf und Semifinale waren gut, das Finale ist abzuhacken. Basta.“

Nicht gut lief es für den leichten Herren Doppelzweier mit Bernhard und Paul Sieber an den Rudern. Das Brüder-Paar kam über einen sechsten Platz im Finale nicht hinaus. Obwohl man somit ein respektables Ergebnis vorweisen kann, ist hier noch einiges an Arbeit nötig um die hochgesteckten Ziele zu erreichen.

Beide Mannschaften werden nun in die letzte intensive Vorbereitungszeit gehen, bevor im August in Rio de Janeiro die wichtigste Regatta der bisherigen Karriere der drei Top-Athleten beginnen wird...